Fieldmax von Knoche: Warum die Wahl der richtigen Walzenringe über den Erfolg auf Acker und Grünland entscheidet
Die Fieldmax-Walze von Knoche ist längst mehr als ein simples Anbaugerät. Sie ist ein präzises Werkzeug für Bodenstruktur, Saatbettqualität und Grünlandpflege. Ein entscheidender Faktor dafür sind die speziell entwickelten Ringe, die Knoche für die Fieldmax anbietet. Besonders der hauseigene, gewellte Cambridgering hebt die Maschine von vielen Wettbewerbern ab. Doch auch die optionalen 600‑mm-Ringe sowie Stern- und Crosskillringe mit 500 mm Durchmesser erfüllen jeweils ganz eigene Aufgaben im Boden.
Damit Sie die richtige Wahl für Ihren Betrieb treffen, schauen wir uns die Eigenschaften und Vorteile der einzelnen Ringtypen genauer an.
🌾 Der gewellte Cambridgering – das Herzstück der Fieldmax
Der von Knoche selbst entwickelte Cambridgering ist nicht einfach nur ein Standardprofil. Die charakteristische Wellenform sorgt für eine besonders gleichmäßige Bodenbearbeitung und bringt mehrere agronomische Vorteile:
Was leistet der Cambridgering im Ackerbau?
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Optimale Rückverfestigung: Die Wellen drücken den Boden nicht flächig, sondern punktuell an. Dadurch entsteht ein stabiler Kapillareffekt, der Feuchtigkeit aus tieferen Schichten nach oben zieht – ideal für ein gleichmäßiges Auflaufen der Saat.
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Krümelnde Wirkung: Die Form bricht grobe Schollen zuverlässig auf und schafft ein feinkrümeliges Saatbett.
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Selbstreinigung: Durch die Wellenform lösen sich anhaftende Erdklumpen leichter, was besonders bei feuchten Bedingungen ein Vorteil ist.
Vorteile auf Grünland
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Verbesserte Narbenpflege: Die Wellenbewegung drückt Maulwurfshügel ein und schließt Lücken in der Grasnarbe.
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Schonende Bearbeitung: Die Form sorgt für eine gleichmäßige Belastung, ohne die Grasnarbe zu stark zu beschädigen.
🔧 Optional: 600‑mm-Ringe – größerer Umfang, weniger Bulldozing-Effekt
Für ausgewählte Fieldmax-Modelle bietet Knoche 600‑mm-Ringe an. Diese größeren Ringe spielen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn auf leichtne und sandigen Böden der Bulldozing-Effekt, also das vor sich herschieben von Erde, vermieden werden soll.
Ihre Stärken im Überblick
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Höhere Rückverfestigung: Durch den größeren Durchmesser und das höhere Eigengewicht wird der Boden tiefer angedrückt.
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Ruhiger Lauf: Größere Ringe laufen stabiler, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
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Ideal für schwere Böden: Wo kleinere Ringe an ihre Grenzen kommen, sorgen 600‑mm-Ringe für die nötige Struktur.
⭐ Sternringe – aggressiv, lockernd, ideal für Grünlandpflege
Die 500‑mm-Sternringe sind die richtige Wahl, wenn es um eine intensivere Bearbeitung der Oberfläche geht.
Ihre Wirkung
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Aufreißen der Grasnarbe: Perfekt, um verfilzte oder vermooste Bestände zu öffnen.
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Verbesserte Belüftung: Durch die sternförmigen Spitzen wird die Oberfläche leicht angeritzt, was die Sauerstoffzufuhr fördert.
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Gute Kombination mit Nachsaat: Die geöffneten Strukturen schaffen ideale Bedingungen für die Keimung.
- Gut für das Krümelgfüge: Sternrigne sortieren die Kluten. Feine Erde liegt unten und die großen Kluten oben. So kann Waasser gut drainieren, der Boden sich erwärmen und der Gas-Luft Austausch ist auch gefödert.
❌ Crosskillringe – der Klassiker für ein feines Saatbett
Die Crosskillringe mit 500 mm Durchmesser sind besonders im Ackerbau beliebt.
Warum Crosskill?
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Intensive Krümelung: Die gezackte Form zerschlägt Schollen sehr effektiv.
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Selbstreinigung durch Gegeneingriff: Die Ringe greifen ineinander und lösen anhaftende Erde ab.
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Perfekt für leichte bis mittlere Böden: Hier spielen sie ihre feinkrümelnde Wirkung besonders gut aus.
🚜 Fazit: Die richtige Ringwahl macht den Unterschied
Die FIELDMAX von Knoche ist so vielseitig wie die Anforderungen in Ackerbau und Grünland. Die verschiedenen Ringtypen ermöglichen es, die Maschine exakt an die betrieblichen Bedingungen anzupassen:
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Cambridgering: Allrounder für Rückverfestigung, Saatbett und Grünlandpflege
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600‑mm-Ringe: Für leichte sandige Böden und Vermeidung vom Bulldozing Effekt
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Sternringe: Für Grünlandpflege, Belüftung und Vorsaatbereitung
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Crosskillringe: Für feinkrümelige Saatbetten im Acker- und Gemüsebau