Wie das One-Pass-System Zeit spart, Kraftstoff senkt und Böden schont.
Die moderne Landwirtschaft steht unter Druck: steigende Kosten, volatile Preise in volatilen Märkten, klimatische Unsicherheiten, verschärfte Regulierungen. Effizienz wird zur Überlebensfrage. Wer weniger Diesel verbraucht, weniger Arbeitszeit investiert und weniger Maschinen vorhält, bleibt wirtschaftlich handlungsfähig.
DUTZI-Maschinen sind auf Effizienz ausgelegt – ohne Kompromisse bei der Arbeitsqualität. Das OnePass-Prinzip kombiniert mehrere Arbeitsschritte in einer Überfahrt: tiefwirkende Lockerung, Krümelung, Einsaat, Rückverfestigung des Bodens. Was sonst drei oder vier separate Überfahrten erfordert, erledigt das DUTZI-System in einer Überfahrt.
Das spart Zeit, reduziert Dieselverbrauch, senkt Maschinenverschleiß und schont den Boden. Weniger Überfahrten bedeuten weniger Bodenverdichtung – ein Effekt, der sich langfristig auszahlt.
Effizienz bedeutet bei DUTZI: Das Richtige tun, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Werkzeugen. Nicht mehr Überfahrten, sondern weniger. Nicht mehr Maschinen, sondern präzisere. Nicht mehr Kraftbedarf aufgrund stark verdichteter Böden, sondern weniger Kraftbedarf aufgrund leichter befahrbarer Böden.
Ressourcenschonung ist dabei kein Nebenziel, sondern intrinsischer Bestandteil des Systems. Wer Böden schont, spart Kraftstoff. Wer die Zahl der Überfahrten reduziert, spart Zeit. Wer langlebige Maschinen kauft, spart Investitionskosten.
In diesem Beitrag erklären wir, wie das OnePass-System funktioniert, welche Einsparungen es ermöglicht und warum Effizienz und Bodenschonung zusammengehören.
Das OnePass-Prinzip
Das OnePass-Prinzip basiert auf einer einfachen Idee: Mehrere Arbeitsschritte werden so kombiniert, dass sie in einer Überfahrt erledigt werden können – ohne Qualitätsverlust, ohne Kompromisse.
Die vier Schritte:
1. Tiefwirkende Lockerung (Frontlockerer FL)
Die 7-8 cm breiten Werkzeuge des Frontlockerers brechen die Verdichtungssohle vertikal auf und erzeugen somit Haarrisse, die sich in den 7-14 Tagen nach der Bearbeitung bis zu 2 Meter tief weiterentwickeln können. Der Boden wird gleichzeitig wirksam belüftet, wodurch das Bodenleben aktiviert wird. Die Lockerung erfolgt vor dem Traktor, sodass die nachfolgenden Geräte in bereits gelockertem Boden arbeiten.
2. Krümelung (Rototiller KR)
Die DUTZI KR krümelt den Boden mit einem vertikal arbeitenden Rotor. Für die Krümelung bieten wir zwei verschiedene Rotorwerkzeuge an: den traditionellen Zinken für steinige Böden und den nahezu verschleißfreien Meißel für alle anderen Böden. Als dritten Werkzeug bieten wir auch noch Mulchmesser an, die aber dann eine andere Wirkung im Boden haben.
Die Werkzeuge stechen in den Boden ein – ohne Verschmierung, ohne Verdichtung. Ernterückstände werden gleichmäßig in die oberen 5–8 cm eingemischt. Das Ergebnis: eine feinkrümelige, pflanzengerechte Struktur.
3. Rückverfestigung (Walze)
Die nachfolgende Walze – Blechradwalze oder Zahnpackerwalze – rückverfestigt den Boden, ohne ihn wieder zu verdichten. Die Walzen schaffen den Bodenschluss, ohne zu verdichten. Die Walzen sind groß dimensioniertÜberschrift: Vier Arbeitsschritte in einer Überfahrt
4. Einsaat (Sämaschine)
Auf der KR kann jede Standardsämaschine montiert werden. Die Saat wird direkt in die vorbereitete, krümelige Struktur gelegt – in gleichmäßiger Tiefe mit optimalem Bodenschluss.
Das Ergebnis:
In einer Überfahrt ist der Boden gelockert, gekrümelt, rückverfestigt und besät. Keine zusätzlichen Fahrten, keine zusätzlichen Maschinen, kein zusätzlicher Zeitaufwand ist nötig.
Warum funktioniert das System?
- Räumliche Trennung: Der Frontlockerer arbeitet vor dem Traktor, die KR dahinter – keine Überlagerung, keine gegenseitige Behinderung
- Optimale Reihenfolge: Erst tiefwirkend lockern, dann krümeln, dann rückverfestigen und einsäen - oder zuerst einsäen und dann rückverfestigen - je nachdem, ob die Sämaschine über ein Satteldreieck direkt auf der KR sitzt oder über eine hydraulische Hubvorrichtung nach der Walze läuft.
- Anpassungsfähigkeit: Jedes Element kann einzeln eingestellt werden – Lockerungstiefe, Rotorumdrehungen (über Zapfwelle), Walzendruck, Sätiefe
Für wen eignet sich OnePass?
- Betriebe mit begrenzten personellen Ressourcen (wenig Personal, knappe Zeitfenster)
- Betriebe mit Kostendruck (Diesel, Maschinenverschleiß)
- Betriebe auf verdichteten Böden (schwere Böden, hohe Niederschläge)
- Betriebe, die die Zahl der Überfahrten minimieren wollen (Bodenschonung)
Zeitersparnis in der Praxis
Weniger Fahrten = mehr Zeit für andere Aufgaben
Zeit ist in der Landwirtschaft ein knappes Gut. Die Aussaatfenster sind kurz. Das Wetter ist unberechenbar, Arbeitskräfte sind limitiert. Jede eingesparte Stunde zählt.
Zeitersparnis = Flexibilität
Besonders in engen Zeitfenstern (z.B. optimale Aussaattermine für Raps oder Getreide) macht die Zeitersparnis den Unterschied. Wer schneller fertig ist, kann auf Wetteränderungen reagieren, kann zusätzliche Flächen bearbeiten, kann Lohnarbeiten übernehmen.
Weniger Personalaufwand
In Betrieben mit wenig Personal (Familienbetriebe, Einzelunternehmer) ist die Zeitersparnis existenziell. Wer allein arbeitet, kann mit OnePass mehr Fläche in kürzerer Zeit bearbeiten – ohne zusätzliche Arbeitskräfte einstellen zu müssen.
Praxisbeispiel:
Ein Betrieb mit 80 ha Ackerfläche, bewirtschaftet von einem Landwirt und einem Auszubildenden, hat nach Umstellung auf DUTZI OnePass die Aussaat um 3 Tage beschleunigt. Diese 3 Tage ermöglichten es, die Rapsaussaat im optimalen Zeitfenster abzuschließen – Ergebnis: gleichmäßigerer Aufgang, bessere Überwinterung, höherer Ertrag.
Kraftstoffeinsparung
Weniger Überfahrten = weniger Diesel
Dieselkosten sind einer der größten variablen Kostenfaktoren in der Landwirtschaft. Jede Überfahrt verbraucht Kraftstoff – je schwerer die Maschine, je tiefer die Bearbeitung, desto höher der Verbrauch.
Warum verbraucht OnePass weniger?
- Schmale Werkzeuge: Der Frontlockerer arbeitet mit 7 - 8 cm schmalen Werkzeugen, die deutlich weniger Material bewegen als breite Schare (20 - 30 cm). Weniger Material = weniger Zugkraft = weniger Diesel.
- Optimale Arbeitstiefe: 25 - 35 cm sind tief genug für Wirkung, flach genug für Effizienz. Tiefere Bearbeitung (40 - 50 cm) verbraucht erheblich mehr Kraftstoff, bringt aber kaum Zusatznutzen.
- Nur eine Überfahrt: Jede Überfahrt verbraucht Diesel – für Anfahrt, Bearbeitung, Rückfahrt, Wenden. OnePass reduziert diese Fahrten auf ein Minimum.
Langfristige Effekte:
Gelockerte Böden sind leichter zu bearbeiten. Betriebe, die seit Jahren mit DUTZI arbeiten, berichten, dass auch nachfolgende Bearbeitungen (z.B. Striegeln, Hacken) weniger Zugkraft benötigen – weil der Boden strukturell besser ist.
Maschinenverschleiß reduzieren
Weniger Überfahrten = längere Maschinenlebensdauer
Jede Überfahrt belastet Maschinen: Lager verschleißen, Werkzeuge nutzen ab, Hydraulik wird beansprucht, Reifen werden abgefahren. Weniger Überfahrten bedeuten weniger Verschleiß – und damit niedrigere Instandhaltungskosten.
Verschleißreduktion durch OnePass:
- Schlepper: Weniger Betriebsstunden, weniger Motorverschleiß, weniger Wartungsintervalle
- Reifen: Weniger Überfahrten = längere Reifenlebensdauer
- Werkzeuge: DUTZI-Werkzeuge sind auf Langlebigkeit ausgelegt, Lockerungszinken verschleißen weniger als breite Schare
Haltbarkeit von DUTZI-Maschinen:
DUTZI-Maschinen sind legendär für ihre Langlebigkeit. Viele KR arbeiten nach 20 - 30 Jahren immer noch zuverlässig. Die Lager sind mehrstufig abgedichtet, Rahmen sind verwindungssteif, Werkzeuge sind austauschbar.
Diese Haltbarkeit senkt die Abschreibung pro Hektar erheblich. Während konventionelle Bodenbearbeitungsgeräte nach 10 - 15 Jahren ersetzt werden müssen, halten DUTZI-Maschinen doppelt so lang.
DUTZI-Maschinen brauchen wenig Wartung. Schmierung der Lager einmal pro Saison, Kontrolle der Werkzeuge vor Saisonbeginn, gelegentlicher Austausch von Verschleißteilen – das war's. Keine komplexen Elektronik, keine anfälligen Hydrauliksteuerungen, keine teuren Spezialwerkzeuge.
Fazit:
Langlebigkeit ist ein unterschätzter Effizienzvorteil. DUTZI-Maschinen sind teurer in der Anschaffung, aber günstiger über die Nutzungsdauer.
Bodenschonung durch weniger Überfahrten
Jede Überfahrt verdichtet – OnePass minimiert diesen Effekt
Bodenverdichtung entsteht durch Druck – vor allem durch wiederholte Überfahrten mit schweren Maschinen. Jede Fahrt über den Acker presst Bodenporen zusammen, reduziert Luftzirkulation, beeinträchtigt Wurzelwachstum.
Verdichtung durch Überfahrten:
Selbst bei modernen Schleppern mit Breitreifen und Reifendruckregelanlage entsteht Bodenverdichtung – besonders im Unterboden (ab 20 cm Tiefe), wo der Druck nicht mehr durch Reifen abgefedert wird.
Konventionelles Verfahren: 4 Überfahrten
- Tiefenlockerer: Verdichtung durch Schlepper + Gerät
- Grubber: Verdichtung durch Schlepper + Gerät
- Kreiselegge: Verdichtung durch Schlepper + Gerät
- Sämaschine: Verdichtung durch Schlepper + Gerät
Gesamt: 4-fache Belastung
OnePass-Verfahren: 1 Überfahrt
- FL + KR + Sämaschine: Verdichtung durch Schlepper + Kombination
Fazit:
Die Investition in DUTZI OnePass rechnet sich – wirtschaftlich, ökologisch, agronomisch. Wer langfristig denkt, investiert in Effizienz.